Der Weg

EINFÜHRUNG


Eine schwere oder chronische, unheilbare Krankheit kann das Leben schlagartig verändern. Je nach persönlicher Disposition versetzt einen die Diagnose oder die Erkrankung selbst in einen psychischen Ausnahmezustand. Ängste, Anpassungsstörungen oder Depressionen sind nicht selten die Folge.

Anders als bei den psychosomatischen Störungsbildern, bei denen unter anderem psychische Probleme die Ursache für körperliche Erkrankungen sein können, entstehen auch psychische Störungen durch körperliche Veränderungen und Krankheiten.

 


Aus dem Blickwinkel der integrierten Psychosomatik hat die Psyche immer ihren Anteil an einer Erkrankung.

Durch psychotherapeutische Intervention ist es möglich, positiv und aktiv am eigenen Genesungsprozess mitzuwirken oder die Erkrankung und ihre Folgen mental zu bearbeiten. In diesem Bereich hat sich insbesondere die biographisch, systemische Verhaltenstherapie ihren Platz geschaffen.

 


Die ganzheitliche Medizin basiert auf drei Säulen. Die psychotherapeutische Behandlung von chronischen Erkrankungen ist eine der drei Säulen. Sie unterstützt die konventionelle Medizin (Schulmedizin) und die Naturheilverfahren (z.B. Homöopathie).

Ergänzende Stützen in der aktiven Genesungsarbeit sind eine gesunde Ernährung, angemessene Bewegung zur Unterstützung der Selbstheilungskräfte bzw. des eigenen Immunsystems und der Einsatz von Entspannungstechniken zur allgemeinen Stressreduktion.